Chronik



Die Anfänge der Duisburger TANZtage waren bescheiden. Rund 430 Tänzerinnen und Tänzer standen bei der ersten Ausgabe des Festivals an einem Wochenende im Jahr 1988 auf der Bühne. Da die TANZtage aus dem städtischen Projekt "Schulkultur" hervor gegangen waren, sprach das Festival in den ersten beiden Jahren vor allem Schülerinnen und Schüler an.

www.TonyFoto.deDoch schon nach den ersten beiden Jahren entwickelte Bernd Uhlen, der beinahe zwei Jahrzehnte Kopf und Motor der TANZtage blieb, Strukturen, die das Festival bis heute prägen. Es war offen für alle Altersgruppen und Stile, teilnehmen konnten Gruppen, die ihre ersten Schritte auf der Bühne wagten, ebenso wie routinierte Formationen. Eine Vorauswahl gab es nicht. Schon damals wählte das Publikum seine Favoriten und qualifizierte Wertungsrichter die Spartensieger und Gesamtsieger der TANZtage.

Wuchsen die TANZtage in den ersten vier Jahren nur langsam, so explodierten ab 1992 die Teilnehmerzahlen – nicht zuletzt weil immer mehr Partner wie Tanzschulen eigene Veranstaltungen beisteuerten oder z.B. der Deutsche Fitness & Aerobic Verband zu Mitveranstaltern wurden. Bis zu 3500 Aktive und knapp 9000 Besucherinnen und Besucher kamen in den folgenden Jahren zu den TANZtagen. Damit dies noch im damaligen Veranstaltungsort, der Clauberg-Halle, organisierbar blieb, dauerte das Festival bis zu sechs Wochen.

www.TonyFoto.deInzwischen differenzierten sich die vertretenen Sparten immer weiter aus und neue Stile kamen hinzu. Dem rasanten Wachstum war die Clauberg-Halle nicht mehr gewachsen und man entschloss sich, ab 2002 die Duisburger TANZtage ohne Mitveranstalter durchzuführen. Danach sank die Zahl der Teilnehmenden auf 2400 und die der Besucher auf 2800, doch schon ein Jahr später standen wieder 2900 Aktive auf der Bühne und über 6200 Menschen sahen zu. Da sich dieser positive Trend verstärkt fortsetzte, wurde eine Neukonzeption fällig. Man wechselte in die Rheinhausen-Halle, die neben einer größeren Bühne und einer besseren Ausstattung auch mehr Platz für das Publikum bot. Das Finale mit den Publikumslieblingen und besten Formationen findet seitdem im Theater am Marientor statt, einem stilvollen Theater, in dem sonst internationale Stars auftreten.

www.TonyFoto.deDieser Ortswechsel ließ das Interesse an den Duisburger TANZtagen weiter wachsen. Mittlerweile melden sich jedes Jahr über 5000 Teilnehmer an und rund 15.000 Besucherinnen und Besucher kommen in die beiden Hallen.
Im Jahr 2008 verabschiedete sich Bernd Uhlen als langjähriger Leiter von "seinen" TANZtagen. Seither ist Nicole Richter für das Festival verantwortlich.


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